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Von der Armbrust bis zur Zwistel

Historische Waffen von A bis Z


Eine Ausstellung des Historischen Vereins im Historischen Museum Bamberg
vom 12. April bis 2. November 2014


Der älteste bearbeitete Stein ist etwa zwei bis vier Millionen Jahre alt. Bearbeitet hat ihn vermutlich ein Australopithecus, ein Vorfahre des heutigen Menschen in der Olduvai-Schlucht im heutigen Tansania. Die Herstellung von Werkzeug war einer der größten Schritte der Menschheit und ist ähnlich bedeutungsvoll wie die Dienstbarmachung des Feuers. Feuerstein und Hornstein waren das bevorzugte Material zur Anfertigung von Faustkeilen. Auf lange Stangen montiert bildete er eine Lanze zur Großtierjagd. Andere Speere bestanden nur aus Holz, etwa die Schöninger Speere (ca. 270.000 Jahre alt).

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Steinäxte, Jungsteinzeit (ca. 3800 bis 2800 v. Chr.)
Für die Tatsache, dass der Mensch Waffen schon früh nicht nur zur Jagd, sondern auch gegen seine eigene Art einsetzte, gibt es viele archäologische Belege. Diese mehren sich mit dem Fortschreiten der Zeit.

Die ersten Waffen und Werkzeuge aus Metall bestanden aus Kupfer und Bronze und waren gegen mechanische Einflüsse sehr empfindlich. Erst die Verhüttung des ungleich robusteren Eisens versetzte der Entwicklung von Waffen und allem, was dazu gehört, den entscheidenden Schub.

Der eisenzeitliche Krieger war mit Lanze, Schwert und Schild bewaffnet. Dies belegen Grabfunde, frühe Darstellungen und Schriftquellen. Parallel zur Ausstattung des Mannes mit Waffen aus Eisen entwickelte sich das organisierte Kriegswesen, wie es von antiken Autoren geschildert wird. Bedeutende Feldherren ersannen Strategien der Heerführung, die bis heute Bestand haben.

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Speer- und Lanzenspitzen
Pfeil und Bogen waren die wichtigsten Waffen der nomadischen Reitervölker. Der Reflexbogen hatte eine Reichweite von 300 Meter. Der englische Langbogen maß etwa 1,8 Meter und schoss bis 180 Meter weit.

Die Armbrust war wegen ihrer hohen Durchschlagskraft von absolut tödlicher Wirkung. Schon 1139 wurde sie von Papst Innozenz II. verboten. Sie erforderte eine Verbesserung der Panzerung der Ritter. Starke Panzerung machte den Ritter aber schwerfällig und unbeweglich. Den entscheidenden "Dreh" an der Rüstungsspirale bedingte schließlich die Einführung der ersten Feuerwaffen.

Die gezeigten Objekte stammen größtenteils aus der Ur- und Frühgeschichtlichen Sammlung des Historischen Vereins Bamberg.

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Schwert der Bamberger Götzen
Ort der Ausstellung: Historisches Museum Bamberg, Domplatz 7, 96049 Bamberg.

Mitglieder des Historischen Vereins haben bei Vorlage der Mitgliedskarte freien Eintritt.

Führungen nach Voranmeldung (0951/871143)

Öffnungszeiten:
12. April bis 2. November 2014
Di bis So, 9:00 bis 17:00 Uhr
Historisches Museum der Stadt Bamberg